Fundstücke #009   —   Simulating

con­ti­nue reading…

Toll FFM Abschlussausstellung — »plus 1«

plus 1

Abschluss des Pro­jek­tes toll ffm — gale­rie für zeit­ge­nös­si­sche kunst im Kunst­ver­ein Fami­lie Montez

Aus­stel­lende: Eric­son Krü­ger, Katja Käm­me­rer, Wen­de­lin Weis­haupt, Johanna Piltz, Tho­mas Weyand, Flo­rian Rex­roth, Cor­dula Hoff­mann, stern­mor­gen­stern, Maria Ani­si­mowa, Ste­fan Stark


Eröff­nung: Frei­tag 2. Juli ab 18h

Die Bar ist gefüllt und um die Musik küm­mern sich:
initi­als dc, kitty ahoi!, Trunk, jazz­ma­dass, Groov­in­tella, Ravebotta


02. — 11. Juli 2010
Öffnungs­zei­ten: Mi-Fr 16h — 19h
Finis­sage: Sonn­tag 11. Juli 2010

Kunst­ver­ein Fami­lie Mon­tez
Breite Gasse 24, Frank­furt /M

Einzellausstellung in der Toll FFM Galerie

Von 7.6. — 30.06.2010 stellte ich in der, in einem ehe­ma­li­gen Blu­men­kü­bel der Stadt behei­ma­te­ten Toll FFM Gale­rie aus. Ins Leben geru­fen und kura­tiert wurde das Pro­jekt durch das Kol­lek­tiv Spez.Lab. Seit Juni 2009 bespiel­ten sie ihren beson­de­ren Gale­rie­raum mit monat­lich wech­seln­den Künst­lern. Meine Aus­stel­lung war gleich­zei­tig die zwölfte und letzte die­ser Reihe.


Fundstücke #007 — Veneer

con­ti­nue reading…

Fundstücke #006  —  B154

con­ti­nue reading…

Fundstücke #005 — Rotary Action

con­ti­nue reading…

Fundstücke #004 — Diamond Genetics

con­ti­nue reading…

PIRSCH

Stefan Stark - Mis-en-scène


In Aus­gabe #1/2010 des Online Foto­ma­ga­zins PIRSCH wird neben Arbei­ten von Timo Klos meine Serie »Mis-en-scène« gezeigt. PIRSCH wurde von Lena Dit­lmann ins Leben geru­fen und ist seit März 2010 Online.

PIRSCH ist ein Pro­jekt, das zeit­ge­nös­si­scher Foto­kunst gewid­met ist. In die­sem Rah­men wer­den in regel­mä­ßi­gen Abstän­den aktu­elle Posi­tio­nen vor­ge­stellt. Gerne kön­nen Arbeits­pro­ben mit Text an info@pirsch.nl gesen­det werden.

Neon Fruit Supermarket. 28. Februar bis 21. März 2010.

Ange­lehnt an unsere Foto­gra­fien ver­fasste Leif Randt anläss­lich unse­rer
Eröff­nung vier wun­der­bare Kurztexte.


»Auf einem der Fotos ist eine poten­ti­elle 
 Roll­schuh­disko zu erkennen.«

Nach der Schul­zeit habe ich mir Europa ange­se­hen, bin nach Frank­reich gefah­ren und bis in die Schweiz hin­ein. In sämt­li­chen Län­dern gab es Tank­stel­len und an den Kas­sen die­ser Tank­stel­len wurde Sni­ckers ver­kauft. Ein Europa ohne Sni­ckers ist heute über­haupt nicht mehr denk­bar. Am atlan­ti­schen Strand habe ich ein Mäd­chen ken­nen gelernt, das meinte, dass ich mich zu sehr auf Details fixierte. Nicht alles sei künst­lich her­ge­stellt, behaup­tete sie. Zu dem Mäd­chen habe ich gesagt, dass ich sie für links­ra­di­kal und gefähr­lich halte. Weil ich ihr dabei abfäl­lig in die Augen geblickt habe, haben wir nie mit­ein­an­der geschla­fen. Schon als Schü­ler haben mich die Gebäude auf der Hanauer 
Land­straße an ame­ri­ka­ni­sches Fern­se­hen erin­nert. Und es wird für immer so blei­ben, dass ich auf mei­nen Rei­sen durch Europa an den Kas­sen von Tank­stel­len Scho­ko­la­den­rie­gel einkaufe.


»Jemand muss im Ori­ent ocker­far­be­nen Stoff über 
das Pferd gehängt haben.«

Nir­gendwo in Hes­sen konnte man gepfleg­tes Rasentennis
spielen. Man­che von uns haben des­halb ihre Jugend trin­kend ver­bracht, mit ver­gilb­ten Michael-Stich-Postern an der Wand
und ohne einen ein­zi­gen Pokal. Der harte Kunst­stoff­be­lag am Wald­rand hat unsere Soh­len stumpf gesto­ßen. Auf einem Fest in einem Kel­ler, der mit fal­schen Eichen­holz­mö­beln voll­ge­stellt war, hat eine Gruppe von Mäd­chen zu uns gesagt, dass wir in unse­rer Ten­nis­be­klei­dung wie Män­ner aus einer
rechten Par­tei aus­se­hen. Zuerst haben wir uns davon nicht irri­tie­ren las­sen, spä­ter aber haben wir ange­fan­gen, legere
Sweatshirts und seriöse Halb­schuhe zu tra­gen. 1991 war Michael Stichs erfolg­reichs­tes Jahr.


»Das sau­ber gepumpte Schwimm­be­cken war­tet auf die
 Her­ein­gabe von Pilzerkrankungen.«

In den Som­mer­fe­rien bin ich mit mei­ner Freun­din Urlaub­ma­chen gegan­gen. An der Bun­ga­lo­w­re­zep­tion saß ein Mann. Er war­tete dort jeden Tag auf Fra­gen, denn er hielt Infor­ma­tio­nen bereit. Hin­ter den Fens­tern sei­ner Aufenthaltskammer
waren sau­ber ange­legte Wie­sen zu sehen, die täg­lich bewäs­sert und wöchent­lich gemäht wur­den. Zwei­mal haben wir mit dem Mann gespro­chen. Wir woll­ten ein­mal wis­sen, wann vor­mit­tags das Früh­stück endet, und ein­mal, ob es in dieser
Gegend einen Auto­ver­leih gibt. Er war jedes Mal rela­tiv nett. Ich schätzte ihn auf Ende 40, meine Freun­din schätzte ihn auf Mitte 50. Als er selbst 26 Jahre alt war, hat es die Bun­ga­lo­wan­lage, an deren Rezep­tion er heute sitzt, wahr­schein­lich noch nicht gege­ben. Es gab kei­nen Pool und keine Buf­fet­meile. Über­haupt kann das alles noch gar kein rich­ti­ger Feri­en­ort gewe­sen sein. Als der Urlaub zu Ende ging und wir wie­der an der S-Bahn-Station Karls­horst aus dem Zug stie­gen, hat meine Freun­din zu mir gesagt, dass über­haupt noch nicht abzu­se­hen ist, was eines Tages noch mit uns pas­siert. Ich bekam sofort eine Gän­se­haut. Trotz­dem glaube ich bis heute nicht, dass Karls­horst mal eine Buf­fet­meile krie­gen wird.


»Eine Gruppe von Groß­müt­tern sitzt vor einem Flach­bau
 und blickt
dem Mor­gen entgegen.«

Am 27. Februar hatte ich einen Sech­ser­trä­ger Pils an einem Imbiss ein­ge­kauft und mit in die Laden­ga­le­rie genom­men. In der Laden­ga­le­rie hin­gen Fotos links und rechts an den Wän­den. Gemein­sam mit ande­ren bin ich auf– und abge­gan­gen und habe geschaut. Irgend­wann kam der Hun­ger. Also bin ich bald zurück zum Imbiss und habe eine voll bela­dene Pizza geges­sen. An eini­gen Stel­len hing der Teig nach unten durch und hin­ter der Theke stand der Mit­ar­bei­ter jetzt offen­bar in glei­ßen­der Beleuch­tung. Ste­ril auf­ge­reihte Salat– und Zwie­bel­scha­len trenn­ten ihn vom Kun­den. Zurück in der Laden­ga­le­rie fin­gen die Betrach­ter plötz­lich an, zu lau­ter Musik zu tan­zen. Die weni­gen Pas­san­ten, die drau­ßen vor­über­gin­gen, haben unsere Arme innen im hel­len Licht schwin­gen sehen.

Pujan Shakupa / Stefan Stark — »Vielleicht wissen wir…«

Pujan Shakupa / Stefan Stark: Vielleicht wissen wir es nach dem Film? Ausstellungsflyer

Vielleicht wissen wir es nach dem Film? Ansicht, Pujan Shakupa, Stefan Stark



Am Sams­tag den 27.02.2010 eröff­nen Pujan Shakupa und ich unsere erste Ein­zel­aus­stel­lung im HfG Satel­lit in Ber­lin. In der Laden­ga­le­rie zei­gen wir Foto­gra­fien aus unse­rer fort­lau­fen­den Serie »Neon Fruit Super­mar­ket«. Eine Samm­lung von Orten, Lee­räu­men und Zwi­schen­räu­men und den para­do­xen Span­nun­gen, die latent unter der Ober­flä­che des All­täg­li­chen schwel­len. Aus ihrem geo­gra­phi­schen Zusam­men­hang geris­sen, in Erzähl­strän­gen gehängt, berich­ten sie von kulis­sen­haf­ter Rea­li­tät, von Rea­li­tät als Kulisse.

Im Hin­ter­zim­mer wer­den sich die Pro­zesse beob­ach­ten las­sen, die einer Aus­stel­lung vor­aus­ge­hen. Es wird zu unse­rem Ate­lier, in dem wir an unse­rem gemein­sa­men und indi­vi­du­el­len Bild­ma­te­rial for­schen wol­len. Dort wer­den wir  über Zusam­men­stel­lun­gen nach­den­ken, Prä­sen­ta­ti­ons­for­men aus­tes­ten und an klei­ne­ren Pro­jek­ten arbeiten.

Die Eröff­nung wird exzes­siv began­gen; lite­ra­risch und musi­ka­lisch begleitet.

con­ti­nue reading…

Fundstücke #003

6er7t8z903

6er7t8z901

con­ti­nue reading…

Persepolis

persepolis_001

persepolis_003

con­ti­nue reading…

»Neon Fruit Supermarket« im Marburger Kunstverein

Im Rah­men der Aus­stel­lungs­reihe »B-ED 2074« zei­gen Pujan Shakupa und ich, vom 02.10 — 08.10.2009 Bil­der aus unse­rer Serie »Neon Fruit Super­mar­ket« im Mar­bur­ger Kunst­ver­ein.
Die Reihe »B-ED 2074« läuft par­al­lel zu Mar­tin Lieb­schers Aus­stel­lung »Alle für Einen« und zeigt im wöchent­li­chen Wech­sel ins­ge­samt sie­ben Posi­tio­nen von Stu­den­ten der Klasse Lieb­scher. Als Aus­stel­lungs­ort dient der Wohn­wa­gen der Foto­klasse: ein QEK AERO Bau­jahr ’76.

IMG_0808

con­ti­nue reading…

Fundstücke #002 — Dekopflanzen Deluxe

Lösungs­ver­su­che der Pro­blem­stel­lung einen Gegen­stand zu insze­nie­ren, des­sen über­wie­gende Funk­tion gerade darin besteht, selbst schmu­ckes Bei­werk in der Insze­nie­rung ande­rer Gegen­stände zu sein.

weidenbaum

con­ti­nue reading…

Gas

Gas

Sichtbeton

oesterreich_01

con­ti­nue reading…

Fundstücke #001

img_p14_5

img_p6_3

con­ti­nue reading…

14.08.2009
kein Kommentar

Living next to the Wig Store

wigshop01

wigshop02

Austellung »Ölhalle«

Vom 10.07 bis zum 01.08.2009 ist im Offen­ba­cher Hafen die Grup­pen­aus­stel­lung »Ölhalle« mit Posi­tio­nen der Bildhauerei-, Foto­gra­fie– und Male­rei­klas­sen zu sehen.

Ich bin dort mit den Arbei­ten »fading« und »Neon Fruit Super­mar­ket« vertreten.

Öffnungs­zei­ten: Fr.&Sa. 16-20h  / Finis­sage 01.08.2009 ab 20h

Poster »Ölhalle«, Layout Oliver Dignal / Lorenz KlingelbielLay­out: Oli­ver Dignal / Lorenz Klingelbiel

con­ti­nue reading…

Anzeige für die Klasse Liebscher

Oliver Dignal & Stefan Stark - Klasse LiebscherZusam­men mit Oli­ver Dignal


»Nowaja Zemlja« Finissage

in der Fabrik Frank­furt am 15.05.2009

nowaja_zemlja_finissage_01

nowaja_zemlja_finissage_05
nowaja_zemlja_finissage_06

con­ti­nue reading…

»Nowaja Zemlja« Vernissage

in der Fabrik Frank­furt am 24. April 2009.

Aus­stel­lende: Oli­ver Dignal, David Jahn, Tino Kölbl, Nora Krings, Felix Kultau, Lutz Pil­long, Sven Proth­mann, Patrick Rad­datz Pujan Shakupa, Ste­fan Stark, Kostas Tsoba­ni­dis, Patrick Waiz­mann, Tho­mas Weyand, Julia Zuleger

Nowaja Zemlja Flyer / Layout: Stefan Stark

nowaja_zemlja_vernissage_01zur Eröff­nung: Dr. Andreas Bee
nowaja_zemlja_vernissage_02
nowaja_zemlja_vernissage_03

con­ti­nue reading…